FF Mayrhofen

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Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen  
seit 1876 Gründung - Aufbau und Ankauf erster Löschgeräte


1876 ende April erfolgte die Gründungsversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen. Der erste Hauptmann war k.k. Forstassistent Robert Fink, sein Stellvertreter Schulleiter Johann Margreiter.

1878 gab es derart viel Niederschlag im hinteren Zillertal, dass keine einzige Brücke bestehen blieb. In Mayrhofen floss der Ziller mitten durch den Ort und forderte auch Menschenleben.

1888 erhielt die Feuerwehr Mayrhofen von allerhöchster Stelle, von Kaiser Franz Josef 1. eine Spende in der Höhe von 100 Gulden von welcher eine Schubleiter angekauft wurde.

1889 konnte um 680 Gulden eine Graßmayer Spritze angeschafft werden, wobei 450 Gulden aus Spenden kamen.

1890 am 10. Juni betrug der Mitgliederstand 109 Mann.

1901 konnte die erste Hochdruckwasserleitung im Bezirk Schwaz in Betrieb genommen werden. Diese Inbetriebnahme erforderte auch die Anschaffung von Schlauchmaterial und Geräten.

1904 am 11. November galt es einen Großbrand zu bekämpfen, wobei sich die Hochdruckwasserleitung mit den Hydranten bestens bewährte.

1911 musste aus Platzgründen das damalige Feuerwehrmagazin vergrößert werden. Die Erweiterung erfolgte fast ausschließlich durch Spenden der Bevölkerung und gleichzeitig wurde eine Drehleiter, die Ehrenmitglied Demuth gespendet hat, in Betrieb genommen.

1913 wurde der Bezirksfeuerwehr-Gautag in Mayrhofen abgehalten.

1914 erfolgte die allgemeine Mobilisierung. Zu Beginn des 1. Weltkrieges mussten zuerst 54 und im weiteren Verlauf noch 43 Kameraden einrücken.
Nach den Kriegsjahren galt es wieder die Feuerwehr neu aufzubauen.

1918 am 17. November fand erneut der Bezirksfeuerwehr-Gautag in Mayrhofen statt.

1922 wurde die Feuerwehr mehrmals auf die Probe gestellt. Innerhalb von einen halben Jahr waren drei Großbrände. Der Bacherstall, der Kramerstall und der Siegelerstall gingen in Flammen auf.
                                           
1923
die Zeiten hatten sich einigermaßen beruhigt, und so fand seit 1914 wieder der erste Feuerwehrball statt.

1926 am 17. März  versammelte sich die Feuerwehr zu ihrer 50. Hauptversammlung. In diesem Jahr entschloss man sich zum Ankauf einer Rosenbauer Motorspritze, Größe 3, zum Preis von  10.500,- Schilling, dieser Betrag konnte durch großzügige Spenden aufgebracht werden.

1927 wird von großen Überschwemmungen berichtet. Schmelzwasser und starker Regen ließen zahlreiche Bäche über die Ufer steigen und überschwemmten weite Teile des Zillertales.

1929 zur Zeit der Hochkonjunktur wurde der Gerätestand erweitert wobei ein neues Gerätehaus errichtet wurde, welches am 12. Mai feierlich eingeweiht werden konnte.

1930 zählte die Wehr 203 Mitglieder, 193 aktive und 10 in der Reserve.

1932 die Wirtschaftskrise macht sich breit und auch politisch kriselte es sehr. Dem zum Trotz waren auch zu dieser schwierigen Zeit der Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr gegeben.

1937 die Lage war sehr ernst und so kam es am 15. September zu einem Probefliegeralarm.

1938 kam der Anschluss an das Deutsche Reich. Im Frühjahr nahmen noch 120 Mitglieder an der Probe teil und im Herbst sank die Zahl auf nur mehr 67 Mann.

1939 kamen neue Bestimmungen und so wurde die gesamte Wehr und auch das Vermögen an die Gemeinde überführt und durch das neue Reichsfeuerwehrgesetz die Wehr als Hilfspolizeigruppe der NS unterstellt.      
1942 wurden äußerst viele Kameraden zur Wehrmacht einberufen welches dann zur Folge hatte, dass 14 Mann polizeilich zum Feuerwehrdienst verpflichtet wurden.

1943 zur Gewinnung von Buntmetallen für Kriegsmaterialien sollten die vorhandenen Handdruckspritzen abgeliefert werden. Der damalige Wehrführer ließ diese Geräte verstecken und rettete es somit.

1944 kam das erste Löschfahrzeug LF 8 nach Mayrhofen, welches am 16. August, um 12.15 Uhr zu einem Brand nach München gerufen wurde und am 19. April 1945 nach Brixlegg.

1945 die amerikanische Siegermacht beschlagnahmte am 9. Mai  den Anhänger mit Motorspritze. Letztere konnte jedoch vom Wehrführer sichergestellt werden

1946 nach dem Kriegsende versuchte die Wehrführung die alte Ordnung wieder herzustellen. Am 5. Mai fand ein Festgottesdienst und anschließend die Weihe des LF 8 mit Anhänger statt. Im Juli kam es zum Katastropheneinsatz in Eckartau und Schwendau.

1949 am 13. und 14. Mai  brachte den ersten Bundes Feuerwehrtag nach Mayrhofen.

1951vom 12. bis 13. Mai  fand verbunden mit einer großen Leistungsschau der Feuerwehr das 75-jährige Gründungsfest statt.

1952 am 13. Oktober  wurde der Wehr alles abverlangt, denn es brannte die Geislersäge. Der nahegelegene Scheulingwald und die Tischlerei konnten gerettet werden, obwohl zur selben Zeit ein starker Fähnsturm tobte.

1954 ein verheerender Großbrand vernichtete große Teile des Kraftwerkes Bösdornau.

1956 war ein Katastrophenjahr für Mayrhofen und für das ganze Zillertal. Mitte August führte der Ziller, die Zemm und der Stillupbach Hochwasser. Hunderte Feuerwehrmänner standen tagelang im Einsatz.

1957 zur Florianifeier am 1. Mai  konnte für die Gruppe in Dorf Haus eine Tragkraftspritze RL 25 eingeweiht werden.

1965 ging ein langersehnter Wunsch in Erfüllung, und so konnte am 1. Mai das erste Tanklöschfahrzeug in Betrieb genommen werden und dieses wurde sogleich auch bei der Trinkwasserversorgung im Überschwemmungsgebiet Eckartau eingesetzt. Weiters erfolgte in diesem Jahr die Verbrüderung mit der Freiwilligen Feuerwehr Feldmoching aus München statt.

1966 am 12. Juni anlässlich des Bezirksfeuerwehrtages wurde die neue Feuerwehrfahne eingeweiht (Fahnenpatin Hildegard Moigg Gastwirtin vom Neuhaus)90.Bestandsjubiläum der Wehr.

1967 ein Großbrand im Stilluptal bei der ARGE Stillupspeicher forderte die Wehr zu einem Großeinsatz. Im Herbst desselben Jahres konnte ein neues Löschfahrzeug, der Opel Blitz, angeschafft werden.

1969 als erste Freiwillige Feuerwehr Tirols erhielt Mayrhofen eine Funkalarmierung, im Volksmund Pieps genannt, welche größtenteils durch Spenden finanziert wurde.

1973 überreichten die Tauernkraftwerke als Dank für die gute Zusammenarbeit ein gebrauchtes Geländefahrzeug.

1974 und 1975 wurden durch mehrere Großeinsätze geprägt.

1975 kam es zur Anschaffung eines neuen modernen Tanklöschfahrzeuges mit 4.000 Liter Wasserinhalt sowie zweier Pumpen.
Das Tanklöschfahrzeug und eine Löschwasserleitung mit einem Durchmesser von 200 mm samt dazu- gehörenden Hydranten, als Ersatz für die Trockenlegung des Giesenbaches, wurden von den Tauernkraftwerken finanziert.

1976 zum 100-jährigen Jubiläum erhielt Mayrhofen ein hoch technisiertes und modernes Rüstfahrzeug mit Kran und Winde zu den Feierlichkeiten am 6. und 7. Juni überreicht. Aus der eigenen Kameradschaftskasse wurde ein Kommandofahrzeug finanziert. Gleichzeitig erfolgte die Übersiedlung ins neue Gerätehaus, in die ehemalige Autowerkstatt der Zillertaler Verkehrsbetriebe. Weiters gründete die damalige Führung die erste Jugendfeuerwehr in Tirol. Über 40 Buben im Alter von 12 bis 16 Jahren folgten dem Ruf und interessierten sich in ihrer Freizeit auch für die Feuerwehr.

1977 die Aufgaben und Einsätze im Straßenverkehr steigen ungebremst an. Als einer der ersten Feuerwehren erhielt Mayrhofen die dringend benötigte Bergeschere. Als Beitrag zu einer besseren Umwelt wurden 66.700 Kilo Altpapier gesammelt, gepresst und nach Hall transportiert. Von der Stadtfeuerwehr der Partnerstadt Bad Homburg wurde zu äußerst günstigen Bedingungen eine Drehleiter (22 Meter) erworben.
1978 wurde das Fahrzeug der Gruppe Hollenzen aus dem Verkehr gezogen und durch ein neues ersetzt.

1980 wurde die „Stille Alarmierung“ erneuert. So konnte die nun seit mehr als 21 Jahre im Dienst stehende Alarmierung durch eine moderne und zeitgemäße Rufanlage ersetzt werden.

1982 erhielt die Wehr ein Rüstfahrzeug welches speziell für Verkehrsunfälle und Einsätze in Tunnels konzipiert ist.

1985 verzeichnete man 16 Brände. Normalerweise liegt der Durchschnitt für Brandeinsätze bei 10 Stück im Jahr. Es wurde ersichtlich, dass die Einsatzzahlen nicht nur auf Grund der technischen Hilfeleistungen steigen, sondern trotz des immer wieder verbesserten Brandschutzes auch auf Brände zurückzuführen sind. Am 29.3. fand die Einweihung des übersiedelten Gendarmeriepostens Mayrhofen ins Rot-Kreuz-Heim statt, wobei auch die Alarmierung der Feuerwehr übersiedelte bzw. neu erstellt wurde.

1986 war das 10-jährige Bestandsjubiläum der Jugendfeuerwehr.
Das hydraulische Bergegerät wurde trauriger Weise zu so vielen Unfällen gerufen wie nie zuvor und nach 10 Jahren zählte man bereits 36 Bergungen eingeklemmter Personen.

1987 hatte die Wehr mit starken und häufigen Unwettern zu kämpfen.

1988 nach drei Funktionsperioden als Kommandant, legte  Wilfried Kröll sein Amt nieder. Mit ihm auch sein Stellvertreter Josef Schiestl der mit ihm zusammen lange Zeit die Feuerwehr führte. Mit diesem Tag erfolgte auch ein Generationswechsel in der Wehr. Der Löschzug 4 - Dorf Haus erhielt ein neues Einsatzfahrzeug und somit wurde auch die Heuwehr der Zeit entsprechend modernisiert.

1990 die Einsatzstatistik zeigt, dass die Ausrückungen Jahr für Jahr steigen. Waren es 1977 nur 33 Einsätze, so schlugen dieses Jahr fast 70 Einsätze zu Buche.

1991 das 115-Jahr-Jubiläum im Jahr brachte den 17. Nassen Eeuerwehrleistungswettbewerb nach Mayrhofen, welches mit einem großen 3-tägigen Fest verbunden war.

1992 nach jahrelangen Verhandlungen und Vorbereitungsarbeiten, erfüllte sich im März ein langersehnter Wunsch und die Wehr konnte in das unter dem damaligen Kommandant Bernhard Kröll neu errichtetes Gerätehaus einziehen.
Im September verstarb unerwartet das Ehrenmitglied Josef Kaplenig.

1993 wurde vom tragischen Tod des Feuerwehrkameraden Hubert Wechselberger, welcher am 22. Februar im Einsatz verunglückte, überschattet.
Mit 86 Einsätzen musste ein neuer Rekord an Ausrückungen verzeichnet werden.

1994 schon seit geraumer Zeit war klar, dass mit der „alten Drehleiter“ nicht mehr das Auslangen gefunden werden konnte. So wurde im April eine 30-Meter-Drehleiter in Betrieb genommen. Somit steht der stetig wachsenden Bevölkerung und dem Fremdenverkehr eines der wichtigsten und modernsten Rettungsgeräte zur Verfügung.

1995 zählte die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen 140 Mitglieder. Davon sind 102 Aktive, 27 in Reserve und 11 in der Jugendfeuerwehr.

1996 120 Jahrfeier der freiwilligen Feuerwehr und 20 Jahre Jugendfeuerwehr Mayrhofen. Wilfried Kröll, langjähriger Kommandant der Feuerwehr Mayrhofen, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Unter seiner Führung erlebte die Feuerwehr die Aufrüstung im technischen Bereich, die Gründung der Jugendfeuerwehr sowie war er maßgeblich an der Realisierung des neuen Feuerwehrhauses beteiligt.

1997 wurde geprägt von zahlreichen Einsätzen, die zwei schwierigsten waren im Mai der Chlorgasunfall im Schwimmbad  in Schwendau, wo zahlreiche Kinder verletzt wurden und im Dezember ein Heustockbrand beim Birner Stall in Mayrhofen.

1998 ein Führungswechsel bei der freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen am 9.Jänner, 122.Jahreshauptversammlung, Hotel „Neue Post“ Mayrhofen. Der bisherige Kommandant Jakob Oblasser und sein Stellvertreter Georg Pramstraller sowie der Kassier Peter Mair legen ihr Amt nieder und kandidierten nicht mehr. Zum neuen Kommandant wurde Gebhard Klotz gewählt. Zu seinem Stellvertreter Martin Knauer und als weiteres neues Kommandomitglied Friedrich Eberl zum Kassier. Als Schriftführer wiedergewählt wurde Alexander Knunbauer und bekleidet dieses Amt nun in der zweiten Periode. Am 15.März wütete ein Großfeuer in Mayrhofen, wodurch das Personalhaus vom Hotel Elisabeth fast vollständig zerstört wurde. Florianifeier, am 1. Mai mit Fahrzeugweihe des neuen Lastfahrzeuges Mitsubishi L 200.Wilfried Kröll langjähriger Kommandant der Freiw. Feuerwehr Mayrhofen i.R, Gründer der Jugendfeuerwehr in Mayrhofen, Ehrenmitglied, Abschnittsfeuerwehrkommandant i.R, Bezirksfeuerwehrkommandant Stellvertreter i.R und Ehrenmitglied der Freiw. Feuerwehr Feldmoching ist am 21. Mai im Alter von nur 58 Jahren nach langer schwerer Krankheit allzu früh von uns gegangen. Josef Moigg langjähriges Kommandomitglied und Ehrenmitglied ist am 27.September im alter von 86 Jahren verstorben.

1999 mittels Pager wurde unsere Wehr im Jänner zu einem folgenschwerer Busunfall nach Finkenberg gerufen, ein mit 49 Personen besetzter Bus geriet auf Schneefahrbahn ins rutschen und stürzte von der Strasse über einen Abhang. Zur Florianifeier, am 1. Mai wurden unsere Kameraden Josef Schiestl, sowie Manfred Kiening und Georg Angermeir (Partnerfeuerwehr aus Feldmoching bei München) zum Ehrenmitglied ernannt und das neue Tanklöschfahrzeug (TLFA – 3000) Mercedes 1627 4x4 geweiht und offiziell in den Dienst gestellt, weiters bekam die Feuerwehr ein hydraulisches Rettungsgerät mit Akku und neue Vollschutzanzüge. Eine Großveranstaltung war das Schürzenjäger Open Air in Mayrhofen im August und die Abschnittsübung beim Gasthof Brücke im September. 

2000 wurde geprägt von zahlreichen Brand - und technischen Einsätzen. Im April war eine Grosse Gemeinschaftübung mit der AHP Betriebsfeuerwehr am Hotel Edenlehen. Eine Florianifeier mit Schauübung beim Hotel Kramerwirt in Mayrhofen. Ein Besuch zur 130. Jahrfeier bei unseren Freunden der Freiw. Feuerwehr Feldmoching.Unser Kamerad Friedl Gröblacher verstarb plötzlich und unerwartet, durch einen tragischen Unfall, am 29. September.

2001 114.Bezirksfeuerwehrtag ,am 27. April in Mayrhofen. 125 Jahrfeier der Wehr, am 1.Mai. Wieder Chlorgasunfall im Schwimmbad in Schwendau,am18. Mai. YAHOI – Festival vom 15.-17. Juni.Weltreckordversuch von Tirols Jugendfeuerwehren, am 26.Mai beim verlegen einer Schlauchleitung von Innsbruck nach Telfs zur Landesfeuerwehrschule war auch die Jugendfeuerwehr Mayrhofen dabei.Teilname am Bezirkszeltlager der Jugendfeuerwehren auf der Kaunzalm vom 13.- 15.Juli. Im Dezember übernahm die Feuerwehr Mayrhofen ein neues schweres Rüstfahrzeug (SRF) an der Landesfeuerwehrschule in Telfs.   

2002 erhielt die Freiw. Feuerwehr Mayrhofen eine Wärmebildkamera der Marke Bullard. Feierliche Übergabe und Weihe des neuen Katasrophenschutzfahrzeuges (Steyr 18S28 4x4 mit Kran)des Landes Tirol für die Feuerwehr, am 1. Mai zur Florianifeier. Strassenumbau beim Gerätehaus Mayrhofen im Herbst. Zu einem Aufsehen erregenden Unfall kam es am 26. November auf der Baustelle beim Roten Kreuz in Mayrhofen, wo ein Kranfahrer mit seinem 36-Tonnen-Kranfahrzeug einen ca. acht Tonnen schweren Ölabscheider in die vorgesehene Grube setzen wollte.Während einer Schwenkbewegung mit angehobener Last kippte das Fahrzeug seitlich um, wobei der Kranausleger mit Ölabscheider in das Flussbett des Zillers stürzte. Der Kranführer wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste Zeitaufwendig mit schwerem Bergegerät befreit werden.

2003 17.Jänner 127. Jahreshauptversammlung Wiederwahl des Kommandos mit 100%igen Vertrauensbeweis. Schwerer Verkehrsunfall, am 5. Februar auf der B 169. Zimmerbrand im Hotel Zillertalerhof, am 5. März. Fahnenpatin Hildegard Moigg verstarb, am 18 März im 85. Lebensjahr. Jungfeuerwehrmänner bestanden die Probe 17 Jugendfeuerwehren kamen zum Wissenstest des Bezirkes Schwaz, am 29. April nach Mayrhofen. Blaulichtmeer am Ziller großangelegte Rettungsübung von Feuerwehr, Wasserrettung und Rotes Kreuz zwischen Mayrhofen und Kaltenbach.18.Mai Weihe des neuen Kommandofahrzeuges VW T4 Syncro. Starke Unwetter im Raum Hollenzen und Mayrhofen im Juni. Explosionsgefahr durch Gasflaschen beim Brand einer Imbissbude in der Hauptstrasse in Mayrhofen, am 4. August.

2004 paukenschlag elf Austritte bei der Feuerwehr Mayrhofen, Florianijünger fühlen sich von der Gemeinde vernachlässigt. Nach der Sitzung zwischen Feuerwehr und des Gemeinderates, am 26. Mai kam es zur Aussprache bei der ausserordendlichen  Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen, konnten die Ausgetretenen wieder aufgenommen werden. Im August fand ein  Zeltlager der Jugendfeuerwehren Mayrhofen und Ramsau im Stilluptal statt.

2005 11. Juli eine riesige Mure zerstörte die Bärenbadalm im Zillergrund. Katastrophenhilfe im Paznauntal eine Abordnung der freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen half mit.

2006 freiwillige Feuerwehr Mayrhofen feiert 130 Jahr – Jubiläum, am 7. Mai zur Florianifeier mit Fahrzeugweihe des neuen Kleinlöschfahrzeuges Mercedes Sprinter 416CDI 4x4 und einer neuen Tragkraftspritze Rosenbauer TS 15 (FOX 3). 22. Landesjugendfeuerwehrleistungsbewerb und 30 Jahre Jugendfeuerwehr im Juni in Mayrhofen. Im August ein folgenschwerer Verkehrunfall im Brandbergtunnel. Ein Großbrand mitten im Ortszentrum von Mayrhofen beim Hotel Alte Post im September. Umstellung auf Digitalfunk am 17.März.

2007 brand eines Ferienhauses in Ginzling (Leitenbühel) im April, schwerer Verkehrsunfall auf der B169 im August und einen Brandeinsatz in Zell im Zillertal beim Bezirkgericht im Herbst.

2008 neuwahlen im Jänner, Kommando wird zu 100% wiedergewählt, Großbrand einer Almhütte in Finkenberg im April, Garagenbrand beim Widum in Mayrhofen im Oktober und im Dezember einen schweren Verkehrsunfall in Zell im Zillertal (Unterbergtunnel).

2009 im Jänner und März wurden wir zu zwei Großbränden nach Finkenberg gerufen, wo einmal das Bauernhaus am Entalhof  brannte und im Schigebiet Penken ein neu errichtetes Restaurant Nach zahlreichen Einsätzen in diesem Jahr, hatten wir im September ein großangelegte Herbstübung mit allen Zügen und der AHP Betriebsfeuerwehr Mayrhofen zu bewältigen.

2010 wurde die Wehr zu 60 Brand-, 28 technischeneinsätzen, 20 Ausrückungen zum entfernen von Wechsel- bzw. Hornissennestern und 10 Ausrückungen für diverse Absperrdienste gerufen. Die spektakulärsten Einsätze waren ein Verkehrsunfall in der Tuxerstrasse wo ein PKW ins schleudern geriet und einen Passanten zwischen diesem PKW und dem Wohnhaus einklemmte, ein Großeinsatz in Ramsau, wo aus dem Dachboden einer Wohnanlage Meterhohe Flammen schlugen, ein Baukranunfall der die Penkenbahn lahmlegte, und ein Paragleiterabsturtz in den Ziller. Erfreulich in diesem Jahr war der erste Platz unserer Bewerbsgruppe beim 19.Nassen Feuerwehrleistungsbewerb, am 10. Juli in Schlaiten.

2011 zahlreiche KFZ Unfälle und Fahrzeugabstürze über das ganze Jahr. Erstmals wurde das Bezirksjugendzeltlager mit der Jugendfeuerwehr Bad Tölz - Wolfrathshausen in Lengries abgehalten. Ankauf einer zweiten neuen Tragkraftspritze Rosenbauer TS 15 (FOX 3).

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