Jahreshauptversammlung 2012
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- Erstellt am Mittwoch, 08. Februar 2012 18:44
- LM Knunbauer Martin,
136. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen:
„Gott zur Ehr`, dem Nächsten zur Wehr“
Brandmeldealarme, Gebäudebrände, Nachbarschaftshilfe bei Großbränden, Brände im Freien, Brandsicherheitswachen und Kaminbrände sind die ehemals charakteristischen Einsätze, zu der Feuerwehren gerufen wurden. Gravierende Veränderungen der Gesellschaft und der Lebensart der Menschen in den letzten Jahrzehnten erweiterten zunehmend das Einsatzgebiet der Rettungseinrichtungen, insbesondere aber auch das der Freiwilligen Feuerwehren. Diese Tatsache wurde bei der 136. Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen am Freitag, den 27. Jänner 2012 im Europahaus Mayrhofen den Zuhörern besonders anschaulich vor Augen geführt.
Aus dem Munde der beiden Kommandanten Gebhard Klotz und Martin Knauer konnte man in Erfahrung bringen, dass die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen zunehmend zu Einsätzen wie Verkehrsunfällen, Fahrzeugabstürzen, Personenbergungen bei Verkehrsunfällen und anderen Notlagen, Totbergungen, technische Hilfeleistungen, Unwettern, Bergung von Herzpatienten, Bergung im alpinen Gelände, Pumparbeiten, Öleinsätzen u.v.m. gerufen wird. Eine große Herausforderung, so Kommandantstellvertreter Martin Knauer bei der Erläuterung gravierender Geschehnisse im Berichtsjahr, der aber die „Männer der Mayrhofner Feuerwehr“ mit großer und oft selbstloser Einsatzbereitschaft und auch mit dem besten Einsatzvermögen auf Grund der durch ständige Schulungen, Übungen und den Besuch von zahllosen Kursen erworbenen Kenntnissen begegnen.
Derzeit verfügt die Freiwillige Feuerwehr Mayrhofen über 106 Mitglieder (79 Aktive, 5 Jugendfeuerwehrmänner, 23 Reservisten und 5 Ehrenmitglieder). Im Jahr 2011 gab es mit Michael Eberharter einen Neueintritt. Das Durchschnittsalter beträgt 37 Jahre. Sie wurde im vergangenen Jahr zu 127 Einsätzen und 76 Entfernungen von Wespen- und Hornissennestern gerufen. Gegenüber 2010 erhöhte sich die Zahl der Einsätze um 40. Auch die Fehlarme sind wieder um 10 gestiegen und liegen nun bei 51. Die Einsätze teilen sich auf technische Einsätze und Brandeinsätze auf und dabei wurden insgesamt 1.388 Einsatzstunden geleistet.
Nach der chronologischen und anschaulichen Auflistung der Einsätze von 2011 und der Erläuterung folgenschwerer Ereignisse durch Martin Knauer, unterstützt durch eine Bildpräsentation, berichtete Kommandant Gebhard Klotz über Übungen und Schulungen (Atemschutzübungen, Branddienstübungen, Funkübungen, Gemeinschaftsübung, Gruppenübungen, Maschinisten- und Kraftfahrerübung, Technische Übungen, Zugsübungen), weiters zusätzliche Gemeinschaftsübungen (Abschnittsübung in Brandberg, Bezirkskatastrophenübung, Übung mit auszubildendem Hubschrauberpersonal), Bewerbsproben (Bewerbsgruppe Mayrhofen und Ausbildung für das Atemschutzleistungsabzeichen), wobei die Übungen der Jungfeuerwehr dabei nicht berücksichtigt sind.
Auch der Besuch von Kursen an der Landesfeuerwehrschule stand im abgelaufenen Jahr auf dem Programm (Bewerterschulung und Tunneleinsatzlehrgang - Klotz Gebhard, Drehleitermaschinist - Eberharter Rene und Hochmuth Mario, Technischer Lehrgang - Knunbauer Martin und Eberharter Rene, Grundlehrgang - Hochmuth Mario, ATS – Lehrgang - Hundsbichler Michael und Schragl Christoph, Ladekranlehrgang - Eberharter Rene, Gefährliche Stoffe- Eberharter Rene. Zudem nahm die Bewerbsgruppe Mayrhofen am Nassleistungswettbewerb in Aschau und in Apfaltersbach in Osttirol teil und erzielte dort den 2. Rang.
Zusätzlich geleistet wurden Absperrdienste bei Veranstaltungen und Prozessionen und die Führungscrew der FWW traf sich in 4 Ausschusssitzungen, 4 Kommandositzungen und zu Kommandantendienstbesprechungen sowie zu Kommandanteninfoabenden, Kommandantenbesprechung im Abschnitt, Besprechungen für den vorbeugenden Brandschutz, 9 Tage Feuerbeschau, interne Besprechungen in der Feuerwehr und Besprechungen mit Gemeinde und TVB und anderen Institutionen, Besuch von Jahreshautpversammlungen, Beerdigung, Prozessionen und anderen Veranstaltungen sowie Veranstaltungen zur Pflege der Kameradschaft.
Mit den Fahrzeugen wurden 2011 insgesamt 10.634 Kilometer zurück gelegt und im Atemschutzlager Mayrhofen wurden im vergangenen Jahr 958 Atemschutzflaschen gewechselt.
Kassier Friedrich Eberl stellte im Rahmen seines Kassaberichtes Einnahmen und Ausgaben gegenüber und erläuterte zur näheren Information die einzelnen Positionen. Die Kassaprüfer Hans-Peter Kröll und Peter Hausberger bestätigten eine korrekte Kassaführung und stellten den Antrag auf Entlastung, der die Versammlung einstimmig folgte.
Stefan Geisler und Alois Knunbauer berichteten der Vollversammlung über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. So konnte man erfahren, dass beim Wissenstest in Pill 3x Gold, 1x Silber und 2x Bronze erreicht wurde. Insgesamt wurden 19 Übungen abgehalten, an den Prozessionen teilgenommen und auch beim Feuerwehrfest und bei der Florianifeier waren die Feuerwehrmänner anwesend. Den Jahresabschluss bildete wieder die Aktion „Friedenslicht“ und anschließend war noch eine Weihnachtsfeier im Hotel Edenlehen angesagt. Derzeit sind 5 Burschen bei der Jugendfeuerwehr. Stefan Geisler bedankte sich stellvertretend für die Jugendfeuerwehr bei ihren Betreuern, beim Kommandanten und bei Hotelier Andreas Hundsbichler für die alljährliche Einladung zur Weihnachtsfeier.
Bei der 136. Jahreshauptversammlung befördert wurden Michael Eberharter zum Feuerwehrmann, zum Hauptfeuerwehrmann Michael Bliem jun., Franz Hundsbichler zum Oberbrandmeister und Markus Eder zum Hauptbrandmeister.
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung, bei der man des verstorbenen Feuerwehrkameraden Franz Schneeberger (60 Jahre Mitglied) und der Witwe des verstorbenen Feuerwehrkommandanten und Ehrenmitgliedes Wilfried Kröll, Frau Helga Kröll, gedachte, konnte Kommandant Gebhard Klotz neben seinen Feuerwehrkameraden als Ausdruck der Wertschätzung der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen in der Mayrhofner Bevölkerung zahlreiche Ehrengäste begrüßen: Pfarrer Mag. Alois Moser, Feuerwehrreferent MGR Christoph Huber, Andreas Hundsbichler – Obmann der Tourismusregion Mayrhofen-Hippach, die Marktgemeinderäte Martin Knauer, Bernadette Geisler, Monika Wechselberger (Gemeindevorstand) und Roman Eberharter, Abschnittsbrandinspektor Hansjörg Eberharter, Kommandant der AHP-Betriebsfeuerwehr Herwig Walch, Altkommandant Jakob Oblasser und Altkommandant-Stellvertreter Georg Pramstraller, die Ehrenmitglieder Josef Schiestl, Wilfried Pendelin, Georg Angermair und Manfred Kiening (beide Feldmoching), Willi Nagenzaun - Vertreter der Wasserrettung, Thomas Hundsbichler - Ortsstellenleiter des Roten Kreuzes Mayrhofen, Wilhelm Rauch - Obmann der Schützenkompanie Mayrhofen, Roman Eberharter - Obmann der Bundesmusikkapelle Mayrhofen, Wolfgang Stattmann - Kommandant der Polizeiinspektion Mayrhofen und Betriebsleiter Ing. Heinz Nyvelt von der AHP.
Beim Tagesordnungspunkt Allfälliges wurden interne Feuerwehrangelegenheiten angesprochen, insbesondere aber die Problematik der steigenden Anzahl der Fehlalarmierungen und die daraus resultierenden negativen Folgen.
Die Ehrengäste würdigten in ihren Ansprachen den großartigen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Mayrhofen für die Bevölkerung und gratulierten den Beförderten.
Abschnittsbrandinspektor Hansjörg Eberharter dankte für die vielen Nachbarschaftshilfen, die gute Zusammenarbeit und für die KAT-Übung in Mayrhofen im letzten Jahr, für die Betreuung des Atemschutzlagers sowie für die Trainingsstunden im Gerätehaus Mayrhofen für den Atemschutzbewerb.
MGR Christoph Huber als Feuerwehrreferent der Marktgemeinde Mayrhofen überbrachte die Grüße des Bürgermeisters. Er dankte namens der Gemeinde für die geleistete Arbeit und für die vielen erfolgreich absolvierten Einsätze. Weiters berichtete er von der Bestellung des neuen LAST-Fahrzeuges und vom geplanten Austausch des Tanklöschfahrzeuges.
TVB-Obmann Andreas Hundsbichler berichtete von einem starken Jahr 2011 im Tourismus. Das bedeutet auch, so Andreas Hundsbichler, dass damit viele Einsätze seitens der Feuerwehr Mayrhofen notwendig waren. Er unterstrich auch, dass eine schlagkräftige Feuerwehr für eine Tourismusgemeinde wie Mayrhofen wichtig sei. Sein Dank galt der vorbildlichen Zusammenarbeit.
„Die Größe eines Menschen errechnet sich aus dem Können und der Bescheidenheit. Es wurde vieles geschafft und sehr gut gelöst“, so Pfarrer Mag. Alois Moser, und weiter „Die Feuerwehr hat den Mitmenschen im Blick und ihre Aufgabe liegt darin, dem Nächsten zu helfen.“ Er dankte für die vielen Zeichen, die durch die Feuerwehr Mayrhofen gesetzt werden.
Ortsstellenleiter Thomas Hundsbichler vom Roten Kreuz Mayrhofen berichtete vom derzeitigen Stand zur Anbindung des Bezirkes Schwaz an die ILL. Er dankte für die sehr gute Zusammenarbeit im abgelaufenen Jahr, denn es galt viele spektakuläre Einsätze zu bewältigen, und zollte der Feuerwehr Respekt und Dank.
Roman Eberharter, Obmann der Bundesmusikkapelle Mayrhofen, dankte für das kameradschaftliche und freundschaftliche Verhältnis. Er spendierte der Feuerwehr ein Fass Bier!
Der Obmann der Schützenkompanie Mayrhofen, Wilhelm Rauch, und Ehrenmitglied Manfred Kiening dankten für das kameradschaftliche Miteinander und die gute Partnerschaft.
Ing. Heinz Nyvelt fand lobende Worte über die sehr gute Zusammenarbeit der Betriebsfeuerwehr mit den Freiwilligen Feuerwehren. Er dankte für die KAT-Übung, die auch im Betriebsgelände durchgeführt wurde, und berichtete vom Stand der Dinge bezüglich Harpfnerwandtunnel.
Mayrhofens Polizeikommandant Wolfgang Stattmann stattete den Dank für mehr als 20 Jahre sehr gute Zusammenarbeit ab.
Marktgemeinderätin Bernadette Geisler gratulierte zum Jahresbericht und sagte Danke für die hervorragende Arbeit.
Kommandant Gebhard Klotz schloss die Vollversammlung mit dem Dank an den Bürgermeister, bei der Marktgemeinde, dem Tourismusverband, bei den Rettungsorganisationen, bei der Musikkapelle und Schützenkompanie und natürlich bei seinen Kameraden für das Miteinander. (Bericht a.g.)
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Seit 1.1.2012 ist die Rettungsgasse PFLICHT!
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- Erstellt am Sonntag, 08. Januar 2012 00:12
- LM Knunbauer Martin,
„Die Rettungsgassse ist der erste Schritt zur Ersten Hilfe. Sie sorgt dafür, dass Feuerwehr, Rettung und Polizei um bis zu vier Minuten schneller am Einsatzort sind. Dadurch steigen die Überlebenschancen von Schwerstverletzten um bis zu 40 Prozent“, appellieren die ASFINAG-Vorstände DI Alois Schedl und Dr. Klaus Schierhackl vor allem an die Hilfsbereitschaft und Verantwortung der Verkehrsteilnehmer/innen. Noch nie war es so einfach, Leben zu retten. Die ASFINAG erklärt die wichtigsten Fakten.
Wo, wann und wie die Rettungsgasse ab heute gebildet werden muss:
- Kommt es auf Autobahnen oder Schnellstraßen bzw. Autostraßen mit baulicher Mitteltrennung zu stockendem Verkehr oder Stau, sind alle Verkehrsteilnehmer verpflichtet, eine Rettungsgasse zu bilden – schon bevor der Verkehr still steht und auch, wenn sich noch kein Einsatzfahrzeug nähert!
- Auf zweispurigen Fahrbahnen ordnen sich alle Fahrzeuge auf der linken Spur parallel zum Straßenverlauf am linken Fahrbahnrand ein, alle anderen weichen so weit wie möglich an den rechten Rand aus, auch auf den Pannenstreifen.
- Dasselbe System gilt auf drei- oder mehrspurigen Fahrbahnen. Alle Fahrzeuge auf der äußersten linken Spur fahren so weit wie möglich nach links. Alle anderen Spuren fahren so weit wie möglich nach rechts.
So entsteht die Rettungsgasse, die nur von Einsatzfahrzeugen (Polizei, Feuerwehr und Rettung), Fahrzeugen des Straßendienstes oder vom Pannendienst befahren werden darf. ACHTUNG: Die Bildung einer Rettungsgasse ist nicht nur dann notwendig, wenn ein Unfall als Ursache der Verzögerung auftritt. Auch die freie Durchfahrt von Einsatzfahrzeugen zu anderen Einsatzorten oder Krankenhäusern muss gewährleistet werden. Damit gilt in Österreich das gleiche Prinzip wie in Deutschland, der Schweiz, Tschechien und Slowenien. In Österreich ist die Bildung einer Rettungsgasse bei Staubildung VERPFLICHTEND! Verkehrsteilnehmer/innen, die unberechtigt die Rettungsgasse befahren oder ein Einsatzfahrzeug behindern, müssen mit hohen Geldstrafen bis zu 2.180 Euro rechnen.
„Helfen Sie den Helfern! Bilden Sie die Rettungsgasse! Wenn Sie weitere Informationen benötigen oder Fragen haben, stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ASFINAG rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0800 400 12 400 zur Verfügung“, so DI Schedl und Dr. Schierhackl. „Wir danken schon jetzt allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern, dass sie mit der Rettungsgasse dabei helfen, Leben zu retten!“
Friedenslicht Aktion der Jugendfeuerwehr
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- Erstellt am Sonntag, 08. Januar 2012 00:01
- LM Knunbauer Martin,
Die Jugendfeuerwehr Mayrhofen bedankt sich bei den Zahlreichen Besuchern bei unserer Friedenslicht- Aktion im Gerätehaus Mayrhofen und wünscht einen guten Start ins Jahr 2012.
Fahrzeugabsturz Ramsberg am 27.12.2011
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- Erstellt am Samstag, 07. Januar 2012 02:00
- LM Knunbauer Martin,
Innsbruck – Ein Urlauber aus Deutschland ist am Dienstag beim Revisieren mit seinem Auto in Ramsberg im Tiroler Zillertal rund 40 Meter abgestürzt. Der 80-Jährige hatte seine zehnjährige Enkelin und deren zweijährigen Bruder im Pkw. Der Mann wurde bei dem Unfall im Wrack eingeklemmt. Er wurde herausgeschnitten und in die Uni-Klinik Innsbruck geflogen. Die beiden Kinder wurden verletzt ins Bezirkskrankenhaus Schwaz und nach Innsbruck eingeliefert, teilte ein Polizist mit.
Der 80-Jährige wollte mit seiner Frau und den Enkeln rodeln, die Eltern waren zu diesem Zeitpunkt Skifahren. Die Urlauber waren auf dem Ramsberg unterwegs, bemerkten auf der steilen Bergstraße aber, dass sie sich verfahren hatten, schilderte der Beamte. In einer Ausweiche wollte der Pensionist umkehren. Die Frau stieg aus dem Auto, um ihrem Mann Anweisungen beim Reversieren zu geben.
Aus noch unbekannter Ursache geriet der Lenker zu weit über den Fahrbahnrand hinaus und stürzte ab. Er landete 40 Meter tiefer in einem Wald. Seine Frau eilte zu einem naheliegenden Haus und holte Hilfe. In der Zwischenzeit hatte sich das Mädchen selbst aus dem Wrack befreit. Ein Anrainer rettete den Zweijährigen. Im Einsatz standen neben den Bergrettern auch mehrere Feuerwehren sowie Rettungshubschrauber. (APA) (tt.com)













